Was ist Shiatsu?

Shiatsu aus dem Japanischen übersetzt heisst «Fingerdruck» und ist eine Behandlungsmethode, deren Ursprung in der Chinesischen Medizin liegt.

Gemäss diesem traditionellen Erfahrungswissen wird der Mensch von der Energie (Qì) bestimmt, die in seinem Körper entlang der Meridiane (Leitbahnen) fliesst. Ist diese Energie ausgeglichen, fühlt sich der Mensch wohl und gesund; ist sie blockiert, wird er sich unwohl fühlen und es können Symptome und schliesslich Krankheiten entstehen.

Im Shiatsu wird dieser Energiefluss angeregt durch sanften Druck mit Fingern, Handflächen, Knien und den Füssen. Das Ziel ist das ungehinderte Fliessen des Qì. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte angeregt und gestärkt. Obwohl Shiatsu von seiner Behandlungsmethode her vor allem präventiven Charakter hat, ist es als Behandlungsmethode geeignet bei diversen Zustandsbildern wie z.B.:

  • Verspannungen,
  • Stresssymptomen,
  • Nervosität,
  • inneren Blockaden,
  • Atemproblemen,
  • Bewegungseinschränkungen,
  • Migräne,
  • diversen Schmerzzuständen (z.B. Rücken- und Nackenschmerzen),
  • Verdauungsbeschwerden,
  • Schlaflosigkeit,
  • Erschöpfungszuständen,
  • Menstruationsbeschwerden.